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TIPP 1: Kaltstart
Nach dem Start des Motors sofort losfahren und jeden Tropfen Benzin zur Fortbewegung nutzen.
Handgriffe, wie anschnallen, vorher erledigen. Besonders wenn der Motor kalt ist, ist der Benzinbedarf (bis zu 40 Liter/ 100 km) besonders hoch und der Schadstoffausstoß ebenso. Der Katalysator schläft noch, das Öl ist sehr zähflüssig. Der Motor ist erst nach ungefähr 4 km warm gefahren und erreicht dann seine normale Leistung bei normalem Verbrauch.
Deshalb Kurzstrecken vermeiden und wenn möglich Kurzfahrten zusammenlegen.
TIPP 2: Niedertourig fahren
Versuchen Sie die Umdrehungen immer um 2000 Um/p zu halten. Sogar im normalen Stadtverkehr kann man zeitweise im 5. Gang fahren. Das schadet modernen Motoren (etwa ab Baujahr 1980) technisch nicht und spart bis zu 20 % Energie. Erst wenn er zu stottern, im Antrieb zu ruckeln beginnt und unruhig läuft, fährt man untertourig und das ist schädlich für den Motor.
TIPP 3: Vorausschauend fahren
Neben dem normalen Sicherheitsabstand sollte man noch einen Reserveabstand halten. Dann kann man Schwankungen im Verkehrsfluss ausgleichen und Energie vernichtende Bremsvorgänge vermeiden. Nutzen sie im Leerlauf den Schwung ihres Wagens um an Hindernisse (z.B. eine rote Ampel) heranzufahren.
TIPP 4: Stopps
Bei Stopps vor Ampeln oder geschossenen Schranken den Motor immer ausschalten! Das spart Benzin, auch wenn man im Einzelfall mal nur wenige Sekunden steht.
TIPP 5: Das richtige Beschleunigen
Gaspedal 2/3 durchtreten, schon früh höher schalten und zügig bis in den höchsten Gang schalten. Dann kann man den Wagen niedertourig mit wenig Sprit fahren und erreicht die Wunschgeschwindigkeit schnell und sparsam. Und so geht es:
TIPP 6: Stets optimalen Reifendruck
Das spart bis zu 5 % Kraftstoff. Druck von kalten Reifen messen, niemals den erhöhten Druck von warmen Reifen ablassen.
Zugelassener Reifendruck findet sich in der Tankklappe, der Fahrertür oder der Betriebsanleitung.
Niedriger Wert gilt für leicht beladene Autos. Hoher Wert gilt für voll beladene Autos.
Besser den hohen Wert als Standardluftdruck nehmen.
Effekt: Rollwiderstand sinkt, Verschleiß sinkt, Verbrauch sinkt, Fahrstabilität steigt.
Kein Schaden oder Mangel für die Reifen (erst bei 10 - facher Überschreitung des angegebenen Luftdrucks können Reifen zerstört werden)
TIPP 7: Optimales Reisetempo
Grundsätzlich gilt: je schneller, desto mehr Verbrauch (wegen steigendem Luftwiderstand), daher maximal 100 - 130 km/h auf der Autobahn im höchstmöglichen Gang.
TIPP 8: Gepäck und Lasten
100 kg Gepäck bedeutet 5% Mehrverbrauch (im Stadtverkehr mehr). Deshalb sollte jeder zusätzliche Ballast, z.B. Fahrradhalter am Heck, Dachgepäckträger, Gegenstände im Kofferraum, sobald er nicht mehr gebraucht wird, ausgeräumt oder demontiert werden. Dachaufbauten und Ballast vermeiden, spart 0,7 - 4 Liter/100 km
TIPP 9: Das richtige Schmieröl
Synthetisches Schmieröl ist zwar teurer, hat aber viele Vorteile: bei hohen Temperaturen, bei Kaltstart behält es dauerhaft seine Konsistenz. Es wirkt außerdem Verbrauchs mindernd (daher besonders für Kurzstreckenfahrzeuge geeignet); da die Intervalle für den Ölwechsel verlängert werden können, verringern sich die Investitionskosten.
TIPP 10: Klimaanlage und Nebenaggregate
Elektrische Kleingeräte im Auto benötigen viel Energie, daher AUSSCHALTEN nicht vergessen. Hier beispielhaft einige Energiefresser:
Heckscheibenheizung 0,1 Liter / Stunde
Volle Beleuchtung 0,4 Liter / Stunde
Zusatzscheinwerfer 0,2 Liter / Stunde
Klimaanlagen: 0,6 Liter / 100 km, bezogen auf die Fahrleistung im Jahresdurchschnitt
1,5 Liter / 100 km, im Sommer
TIPP 11: Lärm
Mit steigender Drehzahl erhöht sich auch die Lärmentwicklung Ihres Fahrzeugs. Zum Vergleich: ein Auto mit 4.000 Up/m macht Lärm wie 32 Autos 2.000 Up/m
TIPP 12: Alternative Fortbewegung
Umsteigen auf Busse und Bahnen, spart 100 % (stimmt zumindest theoretisch nicht da ja der Bus und die Bahn auch Energie verbrauchen) Benzin und Energie. Und besonders in der Stadt Münster entfällt die lästige Suche nach einem Parkplatz.
Deshalb: Umsteigen auf das Fahrrad, spart 100 % Benzin, Energie und Parkgebühren. Umsteigen auf den OPNV spart viel Energie und ebenso die lästige Suche nach einem Parkplatz.
Weitere Informationen: